Bewegungsablauf bei einer Tür ohne Drehschloss.
Derzeit bekannte Haus- und Wohnungstüren haben in vielen verschiedenen Varianten Türdrücker, Türschilder, Rosetten, Standardschlosssysteme mit Zylinderschlössern oder Bartschlössern.
Diese handelsüblichen Türsysteme haben immer Türdrücker die fest an jeweils einer Seite der Tür befestigt und spiegelverkehrt angeordnet sind.
Beim Öffnen dieser Türen greift man mit der linken / rechten Hand nach dem Türdrücker, drückt ihn herunter und zieht an der Tür. Nun lässt man während der Schwing- bewegung den Türdrücker los, stoppt unter Umständen am Türblatt die Tür um sie abzubremsen (bekannte Fingerspuren) und beginnt gezielt den nachfolgend ankommenden Türgriff zu ergreifen. Nun wird die Tür geschlossen.
Dieser ganz normale Vorgang verursacht viele, von kleinauf einstudierte Bewegungsabläufe. Ein ergonomischer Bewegungsablauf ist dies jedoch nicht.
Bewegungsablauf bei einer Tür mit Drehschloss.
Mit der rechten / linken Hand den Griff an der Tür erfassen und herunter drücken. (Er lässt sich im Gegensatz zu üblichen Türdrückern sowohl nach links als auch nach rechts betätigen.)
Während des Aufziehens der Tür beginnt das Drehschloss die Drehung um die eigene Mittelachse und gleichzeitig dreht sich die Tür um die Achse der Aufhängung.
Beim Durchschreiten der Tür dreht sich das komplette Drehschloss mit; die Hand bleibt in ihrer ursprünglichen Stellung am Griff. (Dies ermöglicht einen harmonischen Bewegungsablauf da kein Umgreifen von Türdrücker zu Türdrücker erforderlich ist. Man behält immer sicheren Halt bis die Tür geschlossen ist.)
Das Drehschloss rastet nun sowohl in das Türblatt als auch in der Türzarge ein. Die Tür ist geschlossen.
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